Diese Woche erzählt von Kalorien, Komplexen und (un)kontrollierter Nahrungsaufnahme. 🤭
Zumindest gefühlt. 😋
Startpunkt der Woche: Praia de Pantin - ein Surf-Strand
Nach einer eingehenden Feld(-stecher)studie der Surfenden am Morgen, war ich bereit.
Kann ja nicht so schwer sein. Dachte ich. Eine klitzekleine Spur überheblich. 👌
Mein Kopf bastelte folgende Gleichung:
ein Surfkurs vor 7 Jahren + einmal surfen letztes Jahr = Surfqueen. 👸
Nachbar Rafael bot mir sein Brett und Neo an.
"Ist ein kleineres. Macht mehr Spaß. Ist wendiger."
Die Gleichung in meinem Kopf wurde erweitert durch "Brett für Fortgeschrittene".
NICHTS in mir sagte "oha, könnte schwierig werden". oder ähnliche vernünftige Gedanken.
Rafi schmiss noch mit ein paar äußerst cool klingenden Surferboy- Wörtern um sich. Die sollten die Wellen und die Brechung und Verlagerung meines Gewichts auf dem Brett erklären. usw.
Ich nickte. Wissend. Innerlich trommelte der Affe und schmiss mit bunten Murmeln. 😏🙂↔️
Also machte ich mich (auch sehr cool) auf den Weg.
Warf mich in die Wellen und auf's Brett. (auch noch halbswegs cool)
Was dann 2h lang geschah, lässt sich wunderbar mit folgendem Bild beschreiben:
15 Liter Salzwasser später und
4 mal fast gekotzt
8 mal in der Leash verheddert
mindestens 40 mal in den Wellen durchgewaschen
und das alles in seeeehr uncool, gab der begossene Pudel Rafael sein Brett wieder.
Und legte die Surferqueen-Krone weg. Weit weg. 😅
Aber insta weiß das ja alles nicht. 😎😋
Eigentlicher Plan:
✳️nachmittags ans Cap Finisterre
✳️am Morgen danach von dort nach Santiago de Compostela
Nach meiner traumatisch schlechten Surfeinheit, wollte ich nur noch im Sand liegen, wimmern und ab und an etwas Salzwasser hochwürgen. 😄
Wir blieben noch eine Nacht hier.
Tagesbeschäftigung:
✅ essen
✅ auf´s Meer gucken
✅ kochen
✅ essen
✅ tatsächlich Sport am Strand
✅ Volleyball
✅ baden und Wellen hüpfen (mit dolle geschlossenem Mund und Nase☝️)
✅ Sonnenuntergang angucken
Santiago de Compostela. Campingplatz. Warme Dusche. Dachte ich.
In dem Duschgebäude, in dem ICH war, gab es kein warmes Wasser. Na gut. Augen zu und durch. Die Vorstellung wie Daniel von Strahl zu Strahl hüpft und Angst hat, dass seine Männlichkeit erfriert, wärmte mich von Innen. 😈
Sein entspanntes Gesicht nach dem Duschgang irritiert mich. In SEINEM Duschgebäude war das Wasser warm. "Fast ein bisschen heiß!" ☠️🤬🤯
Eine wirklich schöne Stadt. Alfreds begeistertes Gesicht bestätigts. Er liiiiebt Stadtbesichtigungen. Nicht mal ein bisschen. 🙂↔️
Weiteres Fotomaterial der Stadt. (besonders der wunderschönen Altstadt) bitte im Internet anschauen.
Wir konnten keine Fotos machen. Das Raubtier hatte Hunger.😱 Nicht Alfred. Nicht ich!...
Auf der Suche nach Futter:
💔 kein vegetarisches Angebot
💔 keine Hunde erlaubt
💔 keine gute Google Bewertung
💔 kein Tisch frei
💔 dem ästhetischen Empfinden einer Person der Gruppe 💅 nicht gerecht werdend
Schließlich fündig geworden, bestellten wir. Als hätten wir 5 Tage gefastet.
Der Kellner: "Dont do that. It´s too much!" Na gut. WEHE wir (er) werden nicht satt!
🤢🤢🤰🫄satt!
"Morgen müssen wir wirklich Sport machen." Sagt er. Nach den 2 Kugeln Eis.
In meiner Welt fahren wir am nächsten Tag nach Porto. Wir sprachen darüber.
Ab Mittwoch 2 Tage Hotel. Ist cooler für Alfred. Er mag keine Städte. Wir mögen nicht, wenn er stundenlang im warmen Auto liegt.
(die Dusche, die Möglichkeit mal ordentliche Sachen anzuziehen, Platz in den eigenen 4 Wänden, Glätteisen und Föhn...alles nur NEBENgründe! Wir machen das ausschließlich für den Hund!...👀👀😇) Mein gut organisierter Ehemann buchte das Hotel.
Am Vorabend des Porto-Ankunftstages starrt er mich an. Ich:"Was?" Er starrt. Ich: "Was ist denn?" Er: "...welcher Wochentag ist heute?"
Ich: "Dienstag." Er: "und morgen ist Mittwoch?" Ich:"Ja, sehr gut kombiniert Sherlock." Er guckt auf sein Handy. Guckt mich an. "Wir können morgen nicht nach Porto." Ich: "Warum?"
Mein gut organisierter Monk-Ehemann: "Ich hab falsch gebucht..."
Mein Gesicht nach außen sagt: "ooorrrr neee, wirklich jetzt!?" Innerlich lacht ein bisschen Schadenfreude. Und Erleichterung, dass MIR das nicht passiert ist. 😈
Also Zwischenstopp. Am Strand.
Schrecklich.
Wen wir hier kennengelernt haben:
Seehasen. 🐰 Ich möchte die nicht anfassen. Aber die sahen ganz süß aus. 🥹
Jetzt müssen wir hier sein. Alles nur wegen Daniel. Schlimm. 😋
Ganz vergessen: Wir sind in Portugal. Heute eingefahren. Und hier gibt es Wind! Ganz überraschend. 🙄😋
Deswegen:
Essen wir heute ganz stilvoll. Im Fußraum. Wie früher am Nordkap. Ein-zwei Hundehaare im Essen. Wunderbar. 🤭
...und neben meiner gepflegten Frisur und meinem stilvollen Outfit, schäme ich mich auch ein bisschen für das Tv-Programm. 😄
Aufwaschdienst am Morgen. Strafe muss sein. 😈
Und dann:
...darf Alfred seine ganz eigene Goodie-Bag auspacken...und aufessen. Alfred liebt Hotels. 🐶
Porto.
Alle sagen: Porto ist viel schöner als Lissabon. Jaja...dachte ich. Lissabon fand ich toll. So viel toller kanns ja nicht sein.
Und doch: Porto ist die kleinere und viel schönere Schwester von Lissabon. ❤️
Wir haben in den drei Tagen:
...genossen 😋
...mit Straßenmusikern gegessen...
(also...die haben gesungen und wir gegessen 😏)
...Sightseeing gemacht...
...Sonnenuntergänge angeguckt...
...gegessen...
...nette Menschen kennengelernt...
(der einzig scharfe auf dem Bild ist Daniel. Klar.💁♂️)
...noch mehr nette Menschen kennengelernt...
...Aussichten bestaunt...
...gegessen...
(Pasteis de Nata❤️❤️❤️)
...Märkte angeuckt...
Bolhao-Market
...TimeOut-Market...
Urban Market
...gegessen...
..und sehr viele Drogen angeboten bekommen auf der Straße...
(ich vermute das liegt an Daniels neuem Look👖)
...der alte Styler
...Sonnenaufgänge angeguckt...
vom Hotel aus. Natürlich.
...durch sehr sehr viele kleine süße Gassen gegangen...
...und richtig schön gegessen. 😍
Fazit: Wir sind verliebt. 5kg schwerer. Aber sehr verliebt in Porto.
Daniel meint wir müssen morgen aber wirklich dringend Sport machen. 😄
Die knapp 30 000 Schritte täglich beruhigen ihn ein wenig.
Wie bei jeder Stadt, in die wir schwer verliebt sind (da sind wir eher polyamurous unterwegs), möchten wir wiederkommen. ❤️
Was Alfred dazu meint:
"Hauptsache Hotel mit guten Matratzen 😁😎"
3 Tage Hotel reichen. Bevor wir wieder in den leicht angegammelten Camperlook hüpfen...führe ich das gestreifte Kleid nochmal aus.
Zu den gestreiften Häusern der Costa Nova. 🩵
Ein ganz süßes Örtchen. An sich. Wären da nicht die Massen an Insta-Menschen. In Highheels und mit Designer-Handtäschchen.
20Minuten mit Outfitwechsel vor einem Haus. In den verrücktesten Posen. Ich hab mich dann geschämt. Und nur einen fixen Schnappschuss gemacht. Ich wollte nicht dazugehören. Obwohl ich ja mein gestreiftes Kleid vor den gestreiften Häusern präsentiere und irgendwie auch nicht anders bin. Gefühlt.
Wenn ihr da seid, geht in die zweite Reihe. Weniger Menschen und auch richtig schöne Häuslein.
Food-fluencer Daniel mit einem riesen Pasteis de Nata 😄
Und weil wir einmal beim Schämen sind. Mein Humor ist schrecklich. Wir schlafen heute in Figuera da Foz; kurz Fig. da Foz.
ich hab es sehr oft schon gesagt. Und muss immer wieder kichern. 🤭
...vorher gabs noch Wäschepflege inkl. sortieren an der Hauptstrasse ....
...und Siesta vorm Waschsalon 😎
Zurück am Meer...🥰
...gabs dann endlich mal was zu ESSEN 😁
...einen ganz schönen Sonnenuntergang.
Auf unserem einsamen Stellplatz am Meer.
...😄. (die Neonbeleuchtung ab 20Uhr sieht man hier noch gar nicht.🤓)
Und zum Abschluss dieser Woche möchte ich euch noch eine von Daniels monkischen Erziehungsmaßnahmen vorstellen. Meinungen dazu würden mich sehr interessieren:
Er hat mir sehr umsichtig ein Beispielbild gemacht. Für die akkurate Einräumung unseres Küchenschrankes. (kein Witz!)
Damit ich das auch alleine kann. Das nennt man Hilfe zur Selbstwirksamkeit.
Danke Daniel.
😅
Dafür bekommst du von mir folgende Boshaftigkeit:
DU solltest ab morgen wirklich mal wieder Sport machen.
😘😘😘
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